#024 Interview mit Gisela Knobel

Shownotes

Ich spreche heute mit Gisela Knobel. Gisela erzählt uns ihren Weg als erfolgreiche Kommunikationsdesignerin hin zu einer Frau, die durch einen schweren persönlichen Schicksalsschlag ihr Leben und ihre Arbeit neu ausgerichtet hat.

Nach der Krebsdiagnose ihres Mannes und seinem dann folgenden Tod stellte sie sich Fragen, die viele von uns irgendwann bewegen: Was trägt uns wirklich? Was gibt unserem Leben Sinn? Und wie finden wir nach schweren Krisen wieder Vertrauen und Orientierung? Noch während der Krankheit ihres Mannes entstanden erste kreative und persönliche Projekte, die beide gemeinsam entwickelten. Mit Workshops und Begegnungsräumen legten sie den Grundstein für das, was später zu einem wichtigen Teil von Giselas neuem Weg werden sollte. Sie gründete „Sella Vie“, um Menschen neue Perspektiven zu zeigen, ihre Kreativität als Kraftquelle zu nutzen und wieder stärker mit sich selbst in Verbindung zu kommen. Heute leitet Gisela Kurse zum intuitiven-heilsamen Malen und schafft Räume für persönliche Entwicklung, Reflexion und Veränderung.

Wir sprechen über Verlust und Neubeginn, über Mut, Intuition und darüber, wie aus einem Schicksalsschlag ein völlig neuer Weg entstehen kann.

Mehr von Gisela gibt es hier: SellaVie und hier: LinkedIn_GiselaKnobel

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00:00:00: Vielleicht geht es dir ja genauso und du kennst diese tiefe Sehnsucht nach Sinn, die immer wieder aufflackert.

00:00:06: Dieses Sinn-Flimmern!

00:00:08: Oft braucht es nur einen äußeren Impuls – ein Funken.

00:00:13: Vielleicht ihr eine Geschichte, die uns Mut macht?

00:00:16: Damit wir uns auch trauen unseren eigenen Weg zu gehen … Und bei uns selbst anzukommen….

00:00:23: Ich bin auf der Suche nach diesen Erfolgsgeschichten.

00:00:26: Erfolg, der sich in Lebenserfolg misst.

00:00:29: Persönlicher Erfolg.

00:00:30: Zufriedenheitserfolg Angekommen sein bei sich selbst.

00:00:35: Berufung statt Beruf, Lebensfreude und Leidenschaft.

00:00:40: Sinflimmern-und Funkenflug – der Podcast für Inspiration und Mut zur Veränderung.

00:00:45: Worte sind wie Funken mit der Macht ein Feuer zu werden.

00:00:48: Folgt mir!

00:00:49: Und lasst euch auf spannende Geschichten ein.

00:00:52: Jede Geschichte spult funkenvoller Leidenschaft und Inspiration.

00:00:56: Finde den Funken, der dich anzündet.

00:00:58: Und dann trau dich, dein Weg zu

00:01:00: gehen.".

00:01:12: Ich spreche heute mit Gisela Knobel.

00:01:14: Giseler erzählt uns ihren Weg als erfolgreiche Kommunikationsdesignerin hin zu einer Frau, die durch einen schweren persönlichen Schicksals schlag, ihr Leben und ihre Arbeit neu ausgerichtet hat.

00:01:26: Nach der Krebsdiagnose ihres Mannes und seinem dann folgenden Tod stellte sie sich Fragen wie viele von uns irgendwann bewegen.

00:01:33: Was trägt uns wirklich?

00:01:35: Was gibt unserem Lebensinn?

00:01:37: Und wie finden wir nach schweren Krisen wieder Vertrauen und Orientierung?

00:01:43: Noch während der Krankheit ihres Mannes entstanden erste kreative und persönliche Projekte, die beide gemeinsam entwickelten.

00:01:50: Mit Workshops-und Begegnungsräumen legten sie den Grundstein für das was später zu einem wichtigen Teil von Giselas neuem Weg werden sollte.

00:01:59: Sie gründete SellaVie um Menschen neue Perspektiven zu zeigen ihre Kreativität als Kraftquelle zu nutzen und wieder stärker mit sich selbst in Verbindung zu kommen.

00:02:10: Heute leitet Gisela Kurse zum intuitiven, heilsamen Malen – und schafft Räume für persönliche Entwicklung, Reflexion und Veränderungen!

00:02:20: Wir sprechen über Verlust-und Neubeginn, Übermut, Intuition … Und darüber wie aus einem Schicksalsschlag ein völlig neuer Weg entstehen kann….

00:02:33: Ja hallo liebe Giseler ich freue mich dass du heute da bist und die Zeit hast uns deine ganz persönliche Geschichte zu erzählen.

00:02:41: Bei dir geht es auch um das Thema Kehrtwende, aber nicht nur im beruflichen Bereich sondern aufgrund persönlicher Schicksalsschlägen die dich dazu gebracht haben, dich auch beruflich weiterzuentwickeln und davon erzählst du uns heute.

00:02:56: herzlich willkommen!

00:02:58: Hallo Annika ich freue mich sehr dass ich heute hier sein kann.

00:03:01: Genau meine Geschichte.

00:03:03: ja wo soll ich anfangen?

00:03:05: Das ist tatsächlich so, dass ich in meinem Fall einen sehr schönen Beruf gewählt hatte.

00:03:09: Ich war Kommunikationsdesignerin und hab den auch immer sehr gerne ausgeübt.

00:03:14: Und war schon viele Jahre selbstständig.

00:03:17: als dann zu Corona, die das ja alle getroffen hat, wenn man eine Krebsdiagnose bekommen hat.

00:03:25: Und ich sozusagen von einem Moment auf den anderen irgendwie in der Pflicht war meine Zukunft auszurichten mit der Perspektive, dass mein Mann diese Krankheit eben nicht überleben wird.

00:03:42: Sehr großer Schicksalsschlag den du da erlebt hast und ein Grund mehr die Geschichte zu teilen und anderen Mut zu machen, die sich vielleicht auch in einer Situation befinden wo man nicht so ohne weiteres denkt wie man das schaffen kann und wie man daraus dann für sich auch noch eine positive Weiterentwicklung ziehen kann.

00:04:01: also Einmal mehr Dankeschön, dass du das heute hier mit uns teilst.

00:04:06: Es ist mir tatsächlich ein sehr großes Anliegen, weil ich gemerkt habe in meinem Infeld als es um so schlecht ging, dass ich so viel Betroffenheit gespürt habe und natürlich war es eine sehr schwere Zeit mit vielen, vielen Ängsten.

00:04:20: aber ich hab tatsächlich sehr früh schon in mir diesen Gedanken getragen, dass jeder Schicksalsschlag auch eine Chance ist für neue Ausrichtungen.

00:04:30: Ja, gibt es auch glaube ich ein Sprichwort.

00:04:32: Also in irgendeiner Sprache ist das Wort für Schicksal und für Veränderung und Chance so ein- und dasselbe.

00:04:39: Ich glaub irgendwo im Asiatischen Raum, das hab' ich mal gehört.

00:04:41: Das finde ich ja auch was Besonderes wenn man das so sehen kann.

00:04:46: Warst du schon immer so einen sehr positiv denkender Mensch oder hast dein Schicksaal gerne selbst in die Hand genommen?

00:04:54: Hattest du das Gefühl, dass was du da erlebt hast hat dich dazu gebracht Dinge anders zu sehen und zu bewerten.

00:04:59: oder ist es schon immer so in dir verankert gewesen Ärmel hochkrempeln Das gute seh'n und weitermachen.

00:05:06: Ich glaube das ist von Anfang an in mir angelegt gewesen.

00:05:09: ja Also ich war schon auch als Kind sehr vielseitig unterwegs Und sehr...ich habe ein unglaublich großes Autonomiestreben in mir.

00:05:17: Ja

00:05:17: schön

00:05:18: Und das hat mich in der Zeit natürlich geholfen.

00:05:21: Was magst du darüber erzählen?

00:05:23: Wo magst Du ansetzen und sagen, das war so der Tiefpunkt.

00:05:28: Und ab dann ging es weiter.

00:05:30: oder Magst Du vorher noch mal drauf eingehen, dass Du im Grunde genommen mit dem was Du ja beruflich gemacht hast und um zufrieden warst und sich dann trotzdem eine Veränderung ergeben hat?

00:05:41: Ich glaube tatsächlich, dass ist wie ein Weg mit vielen Etappen war und ich in diese Situation langsam reingewachsen bin und auch diese Veränderungen dann Schritt für Schritt kam.

00:05:51: Und das

00:05:52: Schöne, das möchte ich jetzt einfach hier auch noch sagen.

00:05:55: Weil wir hatten im Grunde genommen Glück weil mein Mann eben nach der Diagnose noch drei Jahre gelebt hat.

00:06:00: Es gibt ja auch viele Fälle wo der Krebs diagnostiziert wird und die Leute dann nur noch wenige Wochen oder Monate Zeit haben und so konnten wir Abschied nehmen und gemeinsam auch sozusagen in diese neue Situationen gehen.

00:06:16: Ich glaube, dass auch vieles was ich dann geändert habe oder was ich angefangen hab.

00:06:20: Ich schon zusammen noch mit meinem Mann angefangen habe und er mir irgendwie auch noch viel mitgegeben hat.

00:06:25: also ich konnte sozusagen ein bisschen seine Ideen und seine Visionen oder das was ihm wichtig ist auch in meiner neuen Arbeit weiter tragen.

00:06:34: Und es ist das was nach seinem Tod eine extrem viel Halt gegeben hatte.

00:06:37: Ich hatte ihn da immer ganz nahe bei mir über dem was ich gemacht habe.

00:06:42: Das klingt jetzt ein bisschen sehr spirituell aber Ich hatte manchmal wirklich auch so Momente in meiner neuen Tätigkeit, darauf will ich gleich noch eingehen was ich gemacht habe.

00:06:52: Dass es wirklich so durch mich durchgeflossen ist also dass sich irgendwie angebunden war an etwas größeres

00:06:59: und

00:06:59: selbst während ich tätig war erstaunt weil das ich plötzlich Dinge kann die ich vorher gar nicht wusste.

00:07:06: Das hat dir so eine innere Bestätigung und Kraft gegeben.

00:07:10: Das ist immer so klar.

00:07:11: daran, mag man glauben oder nicht?

00:07:13: Weil du auch gesagt hast es ist spirituell.

00:07:15: aber ich weiß was zu meinen.

00:07:17: dieses Gefühl wenn sich so richtig anfühlt oder wie so ein Ist der richtige Weg wenn sich's so anfühlen.

00:07:24: das ist ein ganz bestimmtes Gespür was man vielleicht in solchen Momenten dann auch hat ja

00:07:30: Und auch dieses Gefühl, dass Dinge so leicht von der Hand gehen.

00:07:34: Wo man früher vielleicht gedacht hätte, oh Gott da muss ich jetzt tagelang nicht vorbereiten oder noch mal studieren?

00:07:39: Ja also ich muss mich weiterbilden und plötzlich entdeckt man Talente an sich wie von selbst zugeflogen kommen.

00:07:47: Warum das so ist?

00:07:48: ja vielleicht wenn jemand geht ändert sich immer das System und die Energien und so.

00:07:53: Vielleicht hatte ich auch plötzlich in einem Bereich mehr Freiraum, der mich vorher eingeschränkt hat Aber auf jeden Fall konnte ich andere Dinge ausleben und auch wahrnehmen.

00:08:02: Und bin da so sehr natürlich eigentlich in den neuen Weg gespült worden, ja?

00:08:10: Ja, sehr schön!

00:08:10: Ohne große Anstrengung.

00:08:13: Was konkret hast du verändert?

00:08:15: oder was war der Aharmoment bei dem Du gesagt hast okay jetzt ist der Zeitpunkt etwas anderes einen anderen Weg einzuschlagen, was anderes zu machen oder so ein bestimmtes Gefühl was aufkam?

00:08:28: du hattest im vorgespräch auch gesagt du hättest klar auch schicksals bedingt.

00:08:32: dann das gefühlen Du brauchst mehr tiefe oder auch mehr sinn.

00:08:36: Was war es so an Gedanken und Gefühlen aus der situation heraus?

00:08:40: Und was konkret hast du gemacht?

00:08:42: ich glaube Es gibt ein paar wegmarken.

00:08:44: also es fing schon an als mein Mann noch lebte dass ich der Corona-Zeit und in seiner Krankheitszeit mir eben einen eigenen Raum angemietet habe.

00:08:52: Ich hatte davor sechs Jahre Homeoffice gemacht als Grafikdesignerin, Kommunikationsdesignerin ... Und dann auch da meine Kinderunterricht in der Corona Zeit.

00:09:02: Dann hatte ich diesen starken Impuls, ich brauch wieder Raum für mich!

00:09:06: Ich muss hier raus... Und hab das wirklich trotz Risiken jetzt noch mal eine finanzielle Belastung auf mich zu nehmen, wirklich einfach innerhalb kürzester Zeit gemacht.

00:09:17: Ich habe einen Büro gefunden, direkt nebenan.

00:09:19: Das ist zwanzig Meter von meinem Zuhause.

00:09:21: Das war so der erste Impuls in dieser Krankheitsphase wo ich wusste, ich muss diesen Schritt jetzt gehen.

00:09:26: Ja.

00:09:27: Es hat zu sehr viel Unverständnis über mein Mann geführt weil er eigentlich mich finanziell eher in Sicherheit sehen wollte aber da war es schon immer stur.

00:09:36: also wenn ich sowas spüre dann mache ich das einfach!

00:09:39: Das war der erste Schritt.

00:09:41: Dann hab' ich da mit dem Einzug, haben meine Kinder Design-Agentur gespielt und ich mache sehr viel Zeitschrift, also ich Layout der vielen und gestellte Magazine.

00:09:52: Und dann habe ich aus so einem Impuls herausgesagt, Kinder warum wollt ihr das eigentlich nicht in echt machen?

00:09:57: Ihr müsst es nicht spielen!

00:09:58: Wir können ein echtes Heft rausbringen.

00:10:00: Wahnsinn wie cool.

00:10:01: ja.

00:10:01: Dann haben wir das sofort umgesetzt.

00:10:03: Sie haben ihren Freunde eingeladen und dann wurde sozusagen eine Redaktion Konferenz einberufen und sie konnten sozusagen in diesem Erwachsenen Setting einfach ihre eigene Zeitschaft machen.

00:10:13: Ich hab denen erklärt was für berufe es gibt.

00:10:16: sie konnten nach ihren neigungen sich ausruppen fotografieren illustrieren schreiben.

00:10:21: Und

00:10:22: das

00:10:22: ging irgendwie so ganz natürlich los.

00:10:25: und dann kam plötzlich mein Mann der gesagt hat, Moment mal ich möchte eigentlich auch gerne Workshops und Kurse geben und dann hat er zusammen mit mir noch in also schon ziemlich krank war zwei Workshop gelitet ein kurches Seminar ein Seminar zum Thema Bauchgefühl, wie man eben sozusagen mehr auf seinem Bauch-Gefühl hören kann.

00:10:47: Und da war das aber immer noch so dass ich eigentlich so das Gefühl hatte... Ich assistiere ihm,

00:10:53: ich begleite

00:10:53: ihn weil er war Lehrer und er war es gewohnt sofort vielen Menschen zu stehen und zu referieren.

00:10:59: und ich habe einfach gedacht ich gebe mir den Raum dafür!

00:11:02: Das bietet sich an in meinem Büro.

00:11:04: und so haben wir zwei wirklich wunderschöne intensive Abende erlebt.

00:11:08: Bei dem Kuschelseminar waren, glaube ich, achtzehn Freunde und Familie mit viele anwesend.

00:11:13: Und das hat man so glücklich gemacht.

00:11:16: in diesem Moment da hat er auch seine Krankheit vergessen und ich habe es so gesehen.

00:11:20: Das hat ihm wirklich richtig viel bedeutet.

00:11:23: Erzähl mal mehr darüber was sich darunter vorstellten.

00:11:26: Kuschelseminar also wirklich wortwörtlich Gruppen kuscheln im Sinne von sich wohlfühlen, sich geborgen fühlen.

00:11:35: Das Gefühl da ist eine Gruppe die mich hält und auffängt.

00:11:39: wie muss ich es mir vorstellen?

00:11:41: Also mein Mann hat einfach Übungen angeleitet, die wir aus unserer gemeinsamen... also wir waren öfters auf Yoga-Festivals und haben so Seminare auch selber besucht und er hat sich dann einfach Methoden und Übung zusammen gesucht, die ihm gefallen haben.

00:11:56: Und im Grunde genommen geht es eigentlich nur darum, dass man Menschen auf einer anderen tieferen Ebene begegnet.

00:12:02: Ja und alle ersten Übungen zum Beispiel war das man sich jemandem gegenüber setzen sollte den man nicht kannte also eine fremden Person.

00:12:10: und mein Mann hat so ein Mantra-Musik angemacht und dann sollte man sich ich glaube es waren sieben Minuten in die Auge schauen

00:12:18: Wow!

00:12:19: Das klingt wenig, aber das ist sehr lang.

00:12:21: Es ist

00:12:21: unglaublich lang.

00:12:22: Vor allen Dingen einer fremden Person.

00:12:24: Genau.

00:12:25: Und es geht dann eigentlich darum, dass man sich traut, Nähe zuzulassen?

00:12:31: Ja... Dass

00:12:32: es überhaupt nicht sexuell ist oder so, sondern einfach, dass die Ängste ablegt.

00:12:38: und je näher man den anderen Menschen kommt, desto mehr merkt man ja auch wie wohlgesonnen mit Menschen sind.

00:12:44: Man kann sich auf einer viel tieferen Ebene begegnen.

00:12:48: Am Ende dieser Übungen, ich glaube irgendwann haben wir alle miteinander getanzt.

00:12:52: Schön!

00:12:52: Und dann hat sich das eigentlich von ganz von selber ergeben dass wir dann alle so eng auf dem Boden zusammen lagen.

00:12:58: Das war nur der Abschluss ganz am Ende sozusagen.

00:13:01: Dass da ein Riesenmenschenknoll entstanden ist.

00:13:05: Ein Knoll?

00:13:06: Ja

00:13:06: genau.

00:13:07: Ja aber wie schön auch für deinen Mann weil es klingt danach... Als wäre ihm das noch mal ein Bedürfnis gewesen, wenn du sagst ihr wart sowieso schon auch mit Yoga und auch spirituell oder mit solchen tiefsinnigeren Themen verbunden.

00:13:21: Und unterwegs dass ihm das ein bedürfenes war diesen Gedanken oder diese Idee auch nochmal so ausleben zu können und es umsetzen zu können.

00:13:30: Du könntest eben den Raum und die Gelegenheit dafür geben.

00:13:33: Das ist doch auch Ein sehr schönes Geschenk, was du ihm da auch noch gemacht hast.

00:13:37: Sicherheit!

00:13:38: Und er hat mir gezeigt, dass man viele Ängste auch ablegen kann, weil er wirklich seinen kompletten Freund ist.

00:13:45: Er hat sogar seine Lehrer-Kollegen eingeladen und ich habe immer noch gesagt, du bist doch total verrückt, ja?

00:13:52: Du bist jetzt wirklich mit einem Kollegen hier kuscheln, aber ihm war alles egal.

00:14:00: Er hatte nichts zu verlieren und das hat mich so imponiert.

00:14:03: Da hab' ich gemerkt wenn ein Mensch nichts dazu verlieren hat, dann macht er einfach das was ihm wirklich richtig ist.

00:14:09: Ja... Das ist ein guter Gedanke, das stimmt!

00:14:13: Dann lässt man so alles fallen, was uns sonst in der Gesellschaft und anerzogen oder aufdiktiert ja so im Negativen fesselt oder zurückhält oder in Schranken- und Formen presst.

00:14:28: Ja.. Das ist eine schöner Gedankel dann auch aus einer Tragik heraus nichts mehr zu verlieren, aber dass man da sich auch viel freier geben kann.

00:14:39: Ja

00:14:41: das hat mir wirklich sehr emponiert damals.

00:14:43: er hätte ja allen Grund gehabt auch einfach sich zurückzuziehen.

00:14:46: Aber der Vater ist zum Ende nicht gemacht also es immer auf der Bühne geblieben des Lebens tatsächlich bis zusammen tut.

00:14:53: Er war ein sehr ambitionierter Hobbymusiker und war in sehr sehr vielen Bands gespielt Und wir haben uns auch so kennengelernt als mit Musiker.

00:15:03: Über die Musik haben wir uns kennengelernt, genau.

00:15:05: Und das war irgendwie so einfach eher ... Er war wirklich onstage bis zum Schluss und es ist auch was, was ich wahnsinnig schön finde, dass er sich da selber treu geblieben ist.

00:15:17: Ja, das ist schön!

00:15:18: Vielleicht war's ihm auch ein Bedürfnis auf die Art noch etwas weiterzugeben an seiner Art Lebenseinstellung?

00:15:26: Auf alle Fälle.

00:15:27: Die letzte Woche bevor gestorben ist palliativ auf der Station Und der vorletzte Tag, wo ich ihn gesehen habe, bin ich in sein Zimmer gekommen.

00:15:37: Plötzlich geht die Tür auf und ein ganzes Filmteam ist erschienen mit der Oberärztin.

00:15:42: Und haben angefangen, ihn zu interviewen und zu filmen.

00:15:45: Also so eine wie ... Ja, eine vorgeführte Visite sozusagen ja?

00:15:51: Ich wusste nicht was los ist!

00:15:52: Ich hab einfach mitgespielt.

00:15:54: Ich hab so viersorgliche Ehefrau gemiemt und gelächelt und gesmiedet alles.

00:15:59: Und irgendwann war der ganze Pult raus.

00:16:01: Es waren wirklich fünf Ärzte, drei Kameramänner.

00:16:05: Ich weiß nicht was...

00:16:07: Das

00:16:08: Zimmer war voll und die gehen wieder raus und ich sag so, was war bitte das jetzt?

00:16:13: Dann meinte er so ja, die machen gerade so ein Imagefilm übers Sterben.

00:16:17: Ich dachte, ich spiele damit.

00:16:19: Weil

00:16:20: ich

00:16:20: möchte gerne auch das weitergeben, dass es was ganz Natürliches ist und so ...

00:16:24: Wahnsinn!

00:16:25: Und dann meinte der Kameramann so ja Frau Knobel jetzt sind sie blöderweise auch mit auf die Aufnahme.

00:16:30: Das war alles grad so toll, was ihr Mann gesagt hat und so Was machen wir denn jetzt?

00:16:34: Dann hab' ich ihn gesagt Ja okay, dann nehmt das Material wenn er das möchte.

00:16:40: aber es war schon für mich erst mal sehr überwältigend Aber er ist wirklich total rausgegangen damit

00:16:47: Richtig gut.

00:16:47: Für viele vielleicht ein befremdlicher Gedanke, aber wenn man das so hört... Also auch mit so einer Selbstverständlichkeit wie er daran geht wirklich einfach nur großartig.

00:16:58: und also sowas kann ja vollkommen Mut machen.

00:17:03: in den Situationen muss vielleicht Schicksale gibt die unabwendbar Einfach ein Ende vor Augen haben und der Umgang damit ist wirklich sehr besonders.

00:17:15: Das hat für uns als Hinterbliebener, also meine Kinder und ich.

00:17:19: Es hat uns einen Vertrauen gegeben.

00:17:21: Und meine kleine Tochter zum Beispiel, die hat irgendwann mal gesagt ... Als ich meinte, vermisst du den Papa eigentlich?

00:17:27: oder meinte sie so ganz selbstverständlich?

00:17:30: Aber der ist doch eh da!

00:17:31: Ja schön... Ich hab auch tatsächlich keine tiefen Trauerphasen meiner Kinder erlebt in dem Sinne dass sie verzweifelt waren oder nicht weiter wussten weil er das ihnen so klar und ehrlich immer kommuniziert hat, was mit ihm los ist.

00:17:47: Und einmal hatte er auch zu ihnen gesagt ich gehe nur voraus.

00:17:54: Toll!

00:17:56: Ja sehr bewundernswert wirklich und auch verständlich dass du dann aufgrund der Situation für dich da auch Kraft und auch Mut zur Veränderung rausziehen konntest also auch ja auch wirklich nochmal selbst wachsen und über dich hinaus wachsen konntesst.

00:18:12: Wie kam das dann, dass du nach dieser ersten natürlich Trennungsverarbeitung und Dingeordnen unsertieren müssen?

00:18:21: Dann für dich entschieden hast so.

00:18:22: Und jetzt ändere ich für mich konkret was.

00:18:24: Jetzt will auch noch etwas.

00:18:27: Es waren glaube ich zwei Punkte.

00:18:29: Zum einen habe ich angefangen zu malen.

00:18:32: Ich hatte als junge Frau in meinem Studium sehr viel gemalt und hab es aber immer mehr zur Seite gelegt.

00:18:40: Es waren einfach zu viele andere Dinge.

00:18:43: Und das war so ein Anker für mich, also das kam ganz natürlich.

00:18:47: ich musste irgendwann wieder die Farben auspacken und habe einfach angefangen, dass sie in mein Leben zu integrieren und zwar nicht im Sinne Ich möchte Künstlerin werden ja sondern Das sind zehn Minuten am Tag wo ich bei mir sein kann Wo ich reflektieren kann und wo ich auch das was passiert ist so verarbeiten kann.

00:19:08: Und eigentlich im Tun ist mir das immer bewusster geworden, dass es für mich eine sehr gute Art zu reflektieren ist.

00:19:16: Kreativität ist ja auch heilsam, sagt man ja auch immer wieder und gerade wenn man so nutzt wie du es gerade beschreibst – das ist da auch gar nicht auf das Ergebnis ein bestimmtes Bild ankommt sondern das Schaffen- und kreativsein an sich!

00:19:29: Ja, es ist einfach eine Art mit sich selber so verbunden zu sein, wenn man in diesem Flow kommt.

00:19:36: Ich kann auf diese Art und Weise irgendwie anders meine Gedanken auch beobachten.

00:19:41: Und habe das es sehr heißam und gut empfunden schon, und das andere war dass ich in der Zeit, wo mein Mann so krank war, eine Begleitung hatte.

00:19:50: also ich hatte immer wieder Sitzungen und Treffen mit einer Schamanin.

00:19:55: Das war ne gute Freundin von mir!

00:19:58: Und parallel zu dem Ich fange an zu malen, habe ich sie auch aus einem Impuls herausgefragt.

00:20:03: Ob es die Lust hat mit mir Zusammenkurse anzubieten?

00:20:06: So in dem Sinne wie mein Mann das gemacht hat.

00:20:08: und da sind schon dann ziemlich bald, ich glaube so ein halbes Jahr nachdem mein Mann verstorben war haben wir Sternenstunden gegeben.

00:20:16: Es war einfach so einen Raum wo wir mit Malerei und Meditation und Tanz und Gesang einfach Formate angeboten haben

00:20:27: Wie so ein Workshop zum inneren Auftanken.

00:20:29: So muss man sich das vielleicht vorstellen.

00:20:31: oder so ein meditatives, kreatives Ausleben und Auftanken?

00:20:37: Ja genau wahrscheinlich habe ich mir da irgendwie einfach meine eigenen Therapie-Sitzungen geschaffen.

00:20:42: Vielleicht auch die Leute so ein bisschen benutzt.

00:20:45: aber es war irgendwie so einen Halt den ich dadurch hatte durch diese regelmäßigen Treffen mit den Menschen die da auch Lust drauf hatten alles mögliche auswert.

00:20:55: also wie gesagt wir miteinander auch gesungen und so.

00:20:58: Und nach und nach hat sich immer mehr so rauskristallisiert, dass das Kreative des Malen eigentlich schon mein Metier ist.

00:21:06: und die Freundin die Annette hat mich auch dann immer mehr drin bestärkt.

00:21:10: Die habe ich auch ein bisschen an der Hand genommen und hat mir auch gezeigt wie man so Gruppen führt und wie meine Traum hält.

00:21:16: ja das ist ja eines auch nicht so ohne Wenn da so Energien dann losgedreht werden, kann das ja manchmal auch zu starken Emotionen bei den Teilnehmern führen.

00:21:27: Das muss man ja auch irgendwie lenken und aushalten können.

00:21:31: Ja, genau!

00:21:31: Da kommt viel hoch wenn man plötzlich den Raum und die Möglichkeit hat mal... ...die Alltagsanspannung loszulassen.

00:21:38: Genau.

00:21:39: Und der eigentliche Initial-Zündungspunkt zu meinem kreativen Impuls, den ich seit zwei Jahren jede Woche gebe war eigentlich eine Situation mit meiner Mitarbeiterin.

00:21:51: Ich hatte so derzeit eine Angestellte, die mich unterstützt hat in der Büroarbeit und die ist dann durch einen eigenen Schicksalsschlag in eine Depression verfallen.

00:22:02: Und

00:22:03: das war sehr fordernd für mich weil ich ja mein Geschäft am Laufen halten musste und plötzlich das Gefühl hatte, ich muss mich jetzt auch um diese Frau kümmern.

00:22:11: Die wiederum aber selber natürlich auch an der Zeit wo ich getraut habe sehr viel für mich dabei.

00:22:15: Wir waren wirklich sehr eng verbunden Und dann habe ich eines morgens aus so einem Impuls heraus eigentlich einfach meine Mal-Sachen mit ins Büro genommen und hab gesagt,

00:22:28: jetzt

00:22:29: wir gehen nicht an den Computer.

00:22:31: Cool!

00:22:32: Sondern wir malen jetzt miteinander eine Stunde und dann gucken wir mal wie es hier geht.

00:22:37: Ach toll!

00:22:37: Und?

00:22:38: Dann war das irgendwie so erfolgreich.

00:22:40: also ich habe so schnell diesen positiven Aspekt bei meiner Mitarbeiterin bemerkt dass ich das dann nicht mehr aufgehört habe.

00:22:48: Ich hab da ein wirklich konsequent.

00:22:50: seitdem, das war glaub' ich Anfang im Jahr zwentzwanzig, habe ich konsequent einmal in der Woche eine Stunde in meinem Raum gemalt.

00:22:58: Wahnsinn!

00:22:59: Weil du ja auch direkt bei der ersten Initialzündung gesehen hast wie wirkungsvoll das ist, wie effektiv und wie... Ja, wie das funktioniert hat?

00:23:08: Du hattest die richtige Idee.

00:23:09: Du hättest die Idee, dass es funktionieren wird, dass etwas Positives bewirkt Und das war der richtige Moment festzustellen.

00:23:16: Das muss ich weitermachen.

00:23:18: Genau so war es.

00:23:19: Jetzt ist es einfach gewachsen, ich hatte dann die Leute erst bei mir in Raum und jetzt habe ich es tatsächlich online umgestellt.

00:23:26: also man kann jetzt einmal die Woche Freitag früh bei mir den kreativen Impuls machen einfach von zu Hause aus.

00:23:32: und da hat sich jetzt eine kleine Gruppe herausgebildet und ich biete jede Woche einen Impuls an zu einem bestimmten Thema.

00:23:40: sind irgendwelche Lebensthemen?

00:23:42: Beschreib mal, was zum Beispiel... Was wird morgen dran sein?

00:23:46: oder darfst du es vorher nicht verraten?

00:23:47: Dann sag was letzte Woche dran war.

00:23:49: Doch ich

00:23:49: kann das schon verratenen!

00:23:51: Entspannter Fokus ist morgen dran.

00:23:53: Oh okay, entspannter Focus.

00:23:56: Glingt ein bisschen widersprüchlich aber das ist wahrscheinlich genau so gewollt ne?

00:24:01: Es ist genauso

00:24:01: gewollт.

00:24:02: also das Format soll neue Perspektiven für die Menschen aufmachen.

00:24:06: ja das ist natürlich mein Ziel gerne auch immer was Neues schaffen und neue Gedanken in die Welt setzen.

00:24:12: Entspannter Fokus bedeutet aus meiner Sicht einfach, es gibt für mich zwei Arten von Fokussierungen.

00:24:18: Es gibt die Fokusierung wo wir sehr angestrengt sind und wie sehr so mit Leistung verbunden ist.

00:24:25: Und so im Job, wenn ich mal da typisch dran.

00:24:27: So okay, ich muss mich jetzt mal konzentrieren und ich muss was wegarbeiten.

00:24:31: oder wenn

00:24:31: wir unseren Kindern sagen Wenn du Hausaufgaben machst Räumen dein Schreibtisch war auf und so weiter

00:24:36: Ja ja genau.

00:24:37: Jetzt

00:24:37: ist es aber so dass wir hier alle total unterschiedliche Gehirne haben und jeder seinen Fokus ganz anders findet.

00:24:43: und dafür will Ich morgen sensibilisieren.

00:24:47: Ah, okay.

00:24:48: Das klingt gut!

00:24:49: Mir ist jetzt im Nachgang noch eingefallen, dass so ein entspannter Fokus... Da könnte man auch an Meditation denken?

00:24:55: Ja.

00:24:55: Das ist ja auch ein bisschen so.

00:24:57: oder hat man das Ziel der Entspannung und fokussiert sich zumindest darauf zu versuchen, sich zu entspannen.

00:25:06: Ich bin immer nicht so erfolgreich mit Meditation.

00:25:09: Ich habe es immer mal wieder probiert.

00:25:10: Mein Gehirn ist einfach zu laut.

00:25:13: Das kenn ich auch.

00:25:14: Aber bei mir ist in der Schlussentspannung im Yoga immer so, dass ich die besten Ideen habe.

00:25:19: Also ich hab inzwischen fast schon ein bisschen aufgehört mich zu zwingeln nichts zu denken weil ich weiß das ich meistens richtig richtig gute Ideen bekomme.

00:25:28: und mit dem entspannten Fokus meine ich eigentlich diese Flow-Zustände.

00:25:33: ja.

00:25:34: also Ich habe das Glück, dass sich in meinem Job als Kommunikationsdesignerin wenn ich am Computer sitze und gestaltet ganz oft in diesem Zustand verfalle sechs Stunden am Stück oder noch länger am Computer meine Gestaltung machen und bin total glücklich.

00:25:49: Das ist

00:25:49: jetzt nicht selbstverständlich, aber ich weiß dass jeder Mensch eine bestimmte Art braucht um in diesen Fokus zu kommen.

00:25:56: Und ich habe auch durch meine Kinder gelernt, meine eine Tochter hat eine Rechtschreibstörung.

00:26:02: deswegen hab ich mich ein bisschen eben mit so lernen Methoden uns auseinandersetzen müssen und da haben wir zum Beispiel rausgefunden Dass sie sich am besten konzentrieren kann, beim Vokabeln lernen oder so wenn sie nebenher Musik hört.

00:26:14: Ah okay das habe ich schon öfter von Leuten gehört und das ist was... Das hab' ich bei mir sehr früh festgestellt dass es gar nicht funktioniert.

00:26:22: also ich hänge dann in den Liedtexten und kriege nichts mehr hin, das würde mich zu sehr ablenken.

00:26:30: Ich bin auch jemand ich muss in totaler Stille und Dunkel schlafen und mit Europax sonst krieg ich den Kopf einfach nicht ruhig.

00:26:37: Aber so ist es bei jedem von uns anders.

00:26:39: Das ist eigentlich so mein Intention mit dem kreativen Impuls, dass ich die Menschen sensibilisiere auf sich selber zu gucken und nicht so sehr oft das zu hören was die Gesellschaft uns sagt.

00:26:49: Ja, spannend!

00:26:50: Und es gibt am Ende von dieser Mahlübung immer.

00:26:52: also wir sind eine kleine Gruppe, es sind nicht viele Leute, wie kann man sagen zwischen drei und acht Leuten?

00:26:58: Und am Ende wenn die Menschen die mitmachen wollen zeigen wird auch die Bilder die entstanden sind.

00:27:03: Wir tauschen es dazu aus.

00:27:04: Wie ging's dir jetzt beimal?

00:27:05: Wir tauschens nicht darüber aus, wie die Bilder aussehen.

00:27:10: Sondern wie gingst du denn dabei so und so auf diese Art und Weise zu malen?

00:27:15: Und das ist total spannend!

00:27:16: Weil wir haben da jedes Mal die ganze Bandbreite.

00:27:20: Eine Person sagt, ich war total ruhig und entspannt und glücklich... so aggressiv gemacht gerade.

00:27:27: Da kommt dann einfach alles raus, da kommt dann wirklich alles raus was man sonst vielleicht die ganze Zeit versucht zu unterdrücken je nachdem was gerade los ist.

00:27:35: Ja

00:27:37: aber das schönste für die Teilnehmer ist eigentlich immer die Perspektive der Anderen weil sie einfach merken okay wir haben jetzt alle das gleiche gemacht und wir reagieren alle so unterschiedlich.

00:27:47: es öffnet einfach so die Augen.

00:27:48: vielfalt und es macht toleranter glaube ich.

00:27:52: Das ist schön ja Das ist gut.

00:27:55: Weil wir sind es ja so gewohnt, dass wir... Ich meine mein Kopf ist auch sehr lautig.

00:27:58: Du wirst mich auch wirklich wahnsinnig schwer Annika den auszuschalten.

00:28:02: Aber der Fehler, den wir hier machen ist das wird alles glauben.

00:28:05: Also wenn wir das alles glauben, dass es zu dem Kopf los ist dann machen wir glaube ich einen großen Fehler.

00:28:11: und stimmt

00:28:12: glaub nicht alles was du denkst habe ich mal gelegen.

00:28:14: Genau!

00:28:14: Das hängt neben meinem Schreibtisch dieser Spruch her.

00:28:18: Ja Und viele vor allem Frauen haben auch diese Kleinmacher in ihrem Hirn setzen.

00:28:24: Und das ist einfach richtig schön, wenn man dann so merkt, dass die Leute anfangen loszulassen und zu entspannen.

00:28:29: Und einfach auch mehr an sich selber glauben.

00:28:32: dazu braucht es wirklich nur diese kleinen kleine Malübungen jede Woche.

00:28:36: Richtig gut!

00:28:37: Das heißt da hast du ja für dich auch klar aus dieser Krise heraus und aus dem Impuls den du ja auch noch von deinem Mann mitbekommen hast Blickwinkel ändern positiv auch an Schicksalsschläge herangehen und ja, ich denke die ganze Zeit so was wie jedes Mensch sein zelebrieren.

00:28:58: Und diese Übung sich in die Augen zu gucken und bei dem Ganzen funktionieren und jetzt überrollt KI alles... Was macht uns Menschen aus?

00:29:08: Und Kreativität ist da glaube ich ein riesengroßes Thema, das uns auf Dauer immer weiter oder deutlich abgrenzen wird von jeder Technologie.

00:29:18: Ja, was sind wir Menschen im Menschsein und im Miteinandermensch sein?

00:29:23: Da wird sich glaube ich viel noch entwickeln müssen.

00:29:26: Das glaube ich auch ja weil diese Fähigkeit aus uns zu schaffen das kann eben nur der Mensch und es ist leider so dass halt uns Menschen in der Schule, vor allem im Kindergarten an der Schule das ziemlich mies gemacht wird mit der Kreativität.

00:29:45: Ja genau Benotungen oder so musst du das malen oder sowas richtig.

00:29:51: Streckte Vorgaben ja.

00:29:52: Das ist

00:29:53: in meinen Augen ein falscher Ansatz.

00:29:57: und da gibt es viele Menschen die jetzt erwachsen sind und sagen ich kann nicht malen?

00:30:01: Oder Ich will nicht Malen und so.

00:30:03: aber ich glaube das ist alle schlechte Erfahrungen gemacht.

00:30:06: Ja, es ist schade.

00:30:07: Ich finde auch das ist ein Schulfach, dass wichtig ist.

00:30:10: Es wird ja ganz oft auch irgendwie so ein bisschen in so Wahlfächer dann irgendwie weggedrückt.

00:30:15: aber, dass man bestimmte Techniken sei es Malen, ist ja trotzdem auch eine Sache die man lernen kann oder bestimmte technik und umgang mit Materialien beigebracht bekommen kann.

00:30:27: Aber dass das eigentliche Kreativität oder kreativ sein sollte nicht in Vorgaben oder schon gar nicht in Noten gepresst seien.

00:30:33: also ich finde auch wirklich schade Das

00:30:35: ist wie mit der Musik, man lernt das ja durchs Üben.

00:30:39: Also wenn ich nie male dann brauche ich auch nicht denken dass ich es können muss.

00:30:42: Es ist so ein bisschen der Fehler im Denken der Menschen.

00:30:45: Interessanterweise bei der Kreativität also beim Malen speziell alle so denken entweder man kann's oder man kann sie.

00:30:51: aber wenn ich jetzt irgendwie nie Sport mache und dann plötzlich denke ich laufe Marathon dann werde ich auch grandios scheitern

00:30:57: Ja?

00:30:58: Und

00:30:58: so ist es glaube ich da auch, dass man doch nicht erwarten kann weil man sich nie macht.

00:31:04: Wenn man dann einmal versucht und es ist nicht so, wie man sich's vorstellt.

00:31:07: Dann ist das ja einfach nur weil man umgeigent ist.

00:31:10: Ja.

00:31:10: Das ist oft, dass wir ein bestimmtes Ergebnis im Kopf haben, wie sein soll anstatt den Schaffensprozess zu genießen oder wie du es beschrieben hast auch in diesem Kreativsein sich ausdrücken oder diesen möglichen Heilungsprozess dadurch wirklich zulassen ganz egal wie das Ergebnis aussieht sondern Kreativ sein, was mit den Händen schaffen.

00:31:36: Das geht ja auch mehr und mehr verloren, wenn man das nicht von sich aus schon beruflich macht.

00:31:41: Jetzt hast du ja einen kreativen Beruf.

00:31:43: D.h.,

00:31:43: es ist ja durchaus etwas, was du in deinem Berufsalltag hast.

00:31:48: Aber durch das, was Du jetzt neu machst und ins Leben gebracht hast erlebt, dass du bei manchen vielleicht ein Impuls gesetzt hast, die sich daraufhin verändern wollen?

00:31:59: Also würde mich jetzt interessieren, dass jemand der vielleicht wie du es beschreibst zum ersten Mal mit Kreativsein in Berührung kam und sich mal getraut hat.

00:32:08: Dass das bei ihm was total grundlegendes verändert hat daraufhin?

00:32:12: Ich denke schon ja also grundlegend in dem Sinn, dass die Person diese Hemmungen abgelegt habe.

00:32:20: ich hatte zb im Mai vor ein paar Wochen eine Teamfortbildung für Erzieherinnen.

00:32:26: Also ich möchte sozusagen auch mein Ziel ist es jetzt auch ganz viele Erziehe und Erzieharinnen bei mir im Raum zu haben, weil das ja die Multiplikatoren sind, die dann kreativ mit den Kindern arbeiten.

00:32:36: Und ich hatte da eine Gruppe von sieben Frauen.

00:32:41: Ich habe schon gemerkt am Anfang dass sie so ein bisschen nervös waren und ein bisschen auch unsicher.

00:32:46: aber ich hab einfach losgelegt Und ich hab für die so ein paar Übungen rausgesucht, die heißen Malen wie ein Kind und heilsames Kraken.

00:32:56: Da leite ich erwachsene Menschen tatsächlich dabei an wieder zurückzugehen, zu werden wie eine Dreijährige oder so.

00:33:03: Dass man eben weggeht von diesen ganzen Ansprüchen, die man an sich selber hat.

00:33:07: Wir haben ganz wild rumgekackert und gekritztet.

00:33:10: Und am Ende dieser Fortbildung in der Feedbackrunde haben wir drei von den Frauen gesagt, dass sie solche Ängste hatten und überhaupt keine Lust hatten auf die Fortbildung weil sie nie malen aber das ihnen das jetzt so Spaß gemacht hat und dass sie einen ganzen neuen Blick darauf bekommen haben, dass Sie jetzt regelmäßig mit ihren eigenen Kindern auch malen wollen.

00:33:28: Dann habe ich mir gedacht, dann gehe ich glücklich nach Hause.

00:33:32: Das hat sich schon gelohnt.

00:33:34: Da hast du richtig was bewirkt!

00:33:35: Ja da hört man auch raus dass viele also wenn du sogar schon sagst nicht nur dieses ach kann ich nicht mache ich nicht sondern das die damit Ängsten bei dem Thema kommen.

00:33:44: Was für ein Leistungsdruck muss es denn bitte geben?

00:33:47: Dass man sich nicht mal Trauten stift oder einen Pinsel in die Hand zu nehmen um irgendwas aufs Papier zu bringen aus Angst Auch nur vor der eigenen Bewertung.

00:33:55: Also ich kann mir nicht vorstellen, dass die Angst davor hatten das andere Kursteilnehmer was Negatives sagen.

00:34:00: Die sind ja wahrscheinlich schon so gefangen in dem Was sie selber davon halten was sie da zu Papier gebracht haben.

00:34:06: also ist ja eigentlich verrückt weil es geht Ja um nichts.

00:34:10: aber diese eigene bewertung die ist gewachsen.

00:34:12: doch die bewertungen aus aus dem außen Ich glaube nicht dass die menschen in sich tragen Gerade bei netin.

00:34:19: ich verurachtete auch weil ich zweitdechter habe extrem dass wenn die malen in der schule und ich kriegseln ja ständig also ich krezeln auf ihre blöcke aber das die sich gegenseitig immer so das ist schön, das ist nicht schön und so.

00:34:35: Also grad Mädchen untereinander sind ja sehr streng mit glaube ich also bewertend.

00:34:40: was hast eher die bewerten?

00:34:42: Was hast du denn da gemacht?

00:34:43: und so und ich glaube es wächst einfach mit den jahren.

00:34:47: Ich glaub nicht dass man das von Anfang an in sich trägt Aber das ist schon damit der Zeit sehr tief verankert ist, einfach nicht zu gefallen.

00:34:56: Die Mädchen vergleichen sich ja auch viel und wollen auch hübsch ausschauen und deswegen wollen sie auch schön malen!

00:35:01: Ja, oh stimmt die Verknüpfung hatte ich so noch gar nicht gesehen.

00:35:06: Tatsächlich nach wie vor trotz allem was sich ja da auch durchaus vielseitig und positiv verändert.

00:35:13: aber es ist immer noch ein sehr weibliches Thema dieses Gefallenwollen, Schönseinwollen gefällig sein.

00:35:21: und ja, aber auch wie traurig das dann diese gegenseitige Bewertung dann ja auch schon da ist.

00:35:26: Vielleicht muss man sich dann da auch erst mit späteren Erfahrungen rausentwickeln, dass man dann eher denkt okay Frauen sollen sich gegenseITich unterstützen und ich mache auch immer lieber Frauen Komplimente als Männern weil ich immer denke das brauchen wir viel mehr.

00:35:41: Die Männer haben eh viel zuviel Selbstbewusstsein.

00:35:46: Das sind einfach Prägungen, das kann auch aus dem Elternhaus kommen.

00:35:50: Wahrscheinlich auch ganz entscheidend wie die Mutter sich verhalten hat den Täftern gegenüber.

00:35:56: Ich glaube dass da viel rein spielt und es zeigt sich ganz viel dann im kreativen Prozess.

00:36:00: Es gibt auch eine ganz spannende Übung Wo sie einfach über den Blattrand hinaus machen sollen und auf den Tisch Und ich hab Tische Die kamen ganz einfach abtischen, das gab kein Problem und in dieser Gruppe waren wirklich auch drei Frauen Die konnten es eigentlich.

00:36:16: Sie haben das nicht gemacht.

00:36:17: Ich habe ihnen wirklich viel Zeit gegeben, aber ich glaube die hatten zehn Minuten Zeit mit ihrem Papier und sie haben in zehn Minuten sich nicht getraut mit dem Stift über diese Kante zu gehen.

00:36:30: Das ist eine sehr starke Prägung von «Das macht man nicht».

00:36:33: Ja

00:36:33: genau!

00:36:34: Und ich muss dir immer sehr viel erklären, denn die Leute verstehen oft nicht was ich mache, aber es sind wirklich auch diese ganz einfachen Übungen die so niederschwellig daherkommen und die da, die Leute wirklich halt in Frequenzen bringen.

00:36:49: Wie

00:36:49: würdest du konkret das nennen?

00:36:51: Was du dir da jetzt selber geschaffen hast was du machst, was du anderen durch diese Kurse auch mitgeben willst... ...was würdest Du als Überschrift für dich drüber setzen?

00:37:03: Als Überschaft in der Zeitschrift oder als fachliche Übersicht?

00:37:06: Beides!

00:37:08: Also ich denke ich mache kreative Prozessbegleitung.

00:37:11: So würde

00:37:11: ich es fachlich ausdrücken Und also mein Film in Namen gefällt mir ja sehr gut.

00:37:16: Ich habe mich dann mit dem zweiten Business noch rausgewergt und hab das Celavi Lebenskunst genannt.

00:37:23: Ja,

00:37:24: passt sehr gut!

00:37:25: Das stimmt.

00:37:26: Das passt sehr, sehr gut... Und Celavi da steckt hier auch wirklich drin, dass Leben annehmen und sein lassen so wie es ist – mit allem positiven und negativen.

00:37:36: Und das ganze Leben ist ein Prozess und eine Entwicklung….

00:37:39: Ja, das passt da alles gut rein, das stimmt.

00:37:42: Ja, und keiner von uns wird im Laufe seines Lebens verschont bleiben.

00:37:46: Wir werden alle unsere Krisen erleben, vor allem wenn wir älter werden.

00:37:50: Das

00:37:50: ist einfach so.

00:37:51: Deswegen ist es einfach unheimlich wichtig da eine gute Einstellung dazu zu entwickeln.

00:37:56: Man ist ja auch im Laupe der Jahre und im Laube des Älterwerdens finde ich viel selbst reflektierter.

00:38:02: Man wird wohlwollender mit sich aber man reflektiert auch mehr, man kennt sich... Ja, dann finde ich auch einfach offener dafür mal den Blickwinkel zu wechseln oder auch bereit zu sein, anderes auszuprobieren um aus so Schienen und Mustern auszubrechen.

00:38:20: Zumindest ist es gut wenn man das erlucht.

00:38:23: Also schön wenn es dir so geht ja?

00:38:26: Es macht die Stimme vielen zu sein aber es ist nicht für allen Menschen so.

00:38:30: Es gibt auch die Gegendbewegung würde ich jetzt mal behaupten.

00:38:34: Leute

00:38:34: die immer eingefahren werden und ihre Routine brauchen Das ist ja auch etwas was das Alter mit sich bringt.

00:38:40: Ja, um so besser dass du die Möglichkeiten und Räume dafür gibst es aufzubrechen.

00:38:45: Aber ist ja schon mal ein Schritt wenn die Menschen überhaupt zu dir kommen mit dem Bedürfnis das zu wagen?

00:38:51: Das muss man ja auch so sehen.

00:38:52: also alle die zu dir kommt haben ja schon den inneren Impuls vielleicht mal was ändern oder ausprobieren zu wollen.

00:38:59: Das stimmt!

00:39:00: Jetzt habe ich das noch gar nicht gesehen.

00:39:02: Ich bin eher immer bisschen ungeduldig und wir wünschen dass mehr Leute kommen.

00:39:07: Aber tatsächlich waren schon sehr viele da und das ist eigentlich richtig toll, ja?

00:39:11: Ja.

00:39:12: Man

00:39:12: geht schon auf ein E-Seku ein also...

00:39:15: Also auf jeden Fall verlinken wir dich in den Show Notes dass du gefunden wirst.

00:39:19: dann können sich alle nochmal informieren und auf deine Seite gehen und dich auch direkt kontaktieren Und dann hoffen wir das noch ganz ganz viele zu dir kommen denen du einen neuen kreativen Impuls geben kannst und die auch mal einfach über sich hinauswachsen und sich trauen über den Rand zu malen.

00:39:36: Das finde ich richtig gut, auch als Symbolik.

00:39:39: Und das ist sehr wunderschön!

00:39:42: Sehr schön!

00:39:44: Ich meine es passiert ja am Ende des Tages nichts Schlimmes, das sage ich auch immer dazu.

00:39:48: Wir malen Bilder und flitzen endes...

00:39:50: Ja aber wie schön dass es so einfach sein kann Menschen in so einer Veränderung und sei es nur ein veränderten Blick auf sich selbst einfach zu schubsen.

00:40:00: Ja,

00:40:01: das ist wirklich sehr schön und das ist so interessant weil doch dieses auf sein eigenes Bild schauen, die Reflektion auch nochmal ganz anders funktioniert als wenn man jetzt mit einem Therapeuten sich unterhält.

00:40:13: Dass

00:40:13: das gesprochen ist, Wort ist auch wichtig aber das dann irgendwann weg und dieses Bild bleibt.

00:40:19: Und es kann sich auch verändern.

00:40:20: also ich habe dasselbe erlebt in meiner Ausbildung, die ich gemacht hab eben zum heißen intuitiven Mal Das Bilder die am Anfang nicht aggressiv gemacht haben irgendwann sehr wichtig vor mich wurden ja?

00:40:32: Also das kann sich über Wochen und Monate tatsächlich verändern.

00:40:35: Wenn man innerlich reift oder heilt, dann betrachtet man plötzlich auch seine Bilder anders.

00:40:41: Und das ist wirklich sehr, sehr spannend!

00:40:43: Weil es ist immer nur eine Momentaufnahme in dem, was man macht und malt.

00:40:49: Man kann sozusagen anhand seiner Bilder dann seine eigene Entwicklung und seinem Prozess sehr schön verfolgen.

00:40:56: Meine Ausbildungsleiterin Ulrike Hirsch, die ich gerne hier auferwähne, die wunderbare Ulrik bei der ich gelernt habe... Kann ich auch sehr von Herzen empfehlen?

00:41:07: Die hat immer zu uns gesagt, das ist Bildmedizin.

00:41:10: Oh, das

00:41:10: is gut!

00:41:11: Und es nennt sich heilsames intuitives Malen wie du gesagt hast.

00:41:15: Das heißt da hat man wirklich einen Namen dafür gefunden weil man erkannt hat dass es ein heilsamer Prozess ist in diese Kreativität auch wirklich mal bewusst einzufließen und wie schön das so auf die Art dann auch weitergibt.

00:41:31: Weil bekannt ist es also hatte vorher noch nie davon gehört.

00:41:34: Im Vorgespräch hast du es erzählt, dass sich auch das Wahnsinn für spannende Felder gibt, Berufsfelder, Weiterbildungs-, Weiterentwicklungsfelder und genau, dass du dann auch so ein Impulsgeber sein kannst für Menschen da einfach eine Veränderung bewirken zu können, die so einen Kurs bei dir buchen.

00:41:54: Der Begriff wurde tatsächlich von Ulrike Hösch geprägt Genau.

00:41:57: Das ist eine Künstlerin, die seit twenty-fünf Jahren mit Menschen malt und die ihre Erkenntnisse daraus genommen hat und dann sozusagen in ein Ausbildungsformat gegossen hat.

00:42:07: Es ist keine staatliche anerkannte Ausbildung sondern wirklich einfach nur von einer Künstlerin aus ihrer eigenen Lebenserfahrung herausgeschöpft.

00:42:15: aber es ist wirklich sehr reichhaltig und sehr schlau was sie macht Und ich denke im unseren Kreis ist sie auch sehr bekannt.

00:42:24: Ja schön ja das klingt toll erwünsche ich dir noch ganz, ganz viel Erfolg und viele Menschen die du dadurch positiv bewegen kannst.

00:42:34: Und die Kreativität auch auf die Art weiter verbreiten kannst oder dass Menschen mehr und mehr erkennen wie wichtig das ist für uns als Mensch sein und dass es heilsam ist.

00:42:45: richtig schön.

00:42:47: Danke dir Annika.

00:42:48: Vielen Dank liebe Gisela, dass du das mit uns geteilt hast und deine Geschichte und deinen Weg erzählt hast.

00:42:55: Sehr gerne.

00:42:57: Und ich hätte am Ende noch eine Überraschungsfrage.

00:43:01: Ich stelle am Ende immer gerne die Frage, was sind deine fünf?

00:43:06: Fünf ist meine Lieblingszahl und so kam ich zu der Idee zu fragen, was den fünf Begriffe oder fünf Dinge, die du für dich brauchst, wo du jetzt sagst das ist mir wichtig oder mit denen begriffen verbinde ich persönlich etwas.

00:43:22: Also ich bin ein sehr intuitiver Mensch.

00:43:24: und jetzt das erste was mir in den Kopf geschossen ist, meine Familie.

00:43:28: Ja schön!

00:43:30: Mein Rückzug.

00:43:33: Rückzug?

00:43:34: Gutes Wort ja

00:43:35: Musik ganz wichtig Farben Musik und Farben natürlich

00:43:42: also die

00:43:44: Utilien mit denen ich kreativ sein kann an vier und das ist mir noch sehr wichtig.

00:43:50: Ich brauche immer wieder Abenteuer auch

00:43:53: Abenteuer.

00:43:54: Ja,

00:43:54: und wenn sie noch so klein sind?

00:43:56: Die ja auch die Möglichkeit zur Veränderung birgen.

00:43:58: also abenteuer ist ja was unvorhergesehenes

00:44:03: kleine Überraschungen

00:44:03: ein Wagnis

00:44:04: genau muss nicht riesengroß sein aber so kleine besondere Momente die immer wieder den Alten so bisschen aufwirbeln

00:44:12: sehr schön.

00:44:14: vielen lieben dank.

00:44:15: es war sehr sehr schön mit dir darüber zu sprechen Und ich wünsche dir noch viel viel Erfolg und wir verlinken dich dass du gefunden wirst, dass du kontaktiert wirst und hoffen das du noch sehr viel mehr Kreativität in die ganze Welt tragen kannst mit deinen Kurzen.

00:44:35: Danke dir Annika!

00:44:36: Das ist wirklich sehr lieb von dir.

00:44:38: ich war sehr gerne bei dir zu Gast.

00:44:40: Es war sehr schön, sehr sehr schön.

00:44:42: Dankeschön liebe Gisela.

00:44:43: Tschüss!

00:44:45: Tschüss!!

00:44:53: Ist der Funke übergesprungen?

00:44:55: Vielleicht hat dich die Geschichte ja inspiriert, um deinem eigenen Sinflimmern nachzugehen.

00:45:00: Wenn dir die Folge gefallen hat, abonniere meinen Podcast und teile ihn mit Freunden, die ebenfalls einen Funken-Inspirationen und Mut zur Veränderung gebrauchen können!

00:45:10: Besuche mich gerne auf www.sinflimmern.de oder bei LinkedIn.

00:45:13: Bis zum nächsten Mal bei Sinfliman & Funkenflug – deine Annika.

00:45:18: Bleib neugierig und glaub an Dich.

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